Nous voici donc à Sana’a depuis hier soir, après une bonne journée d’avion, un coucher de soleil en deux minutes chrono, des femmes un peu voilées au départ et totalement à l’arrivée (pour certaines, le changement s’est fait dès l’aéroport, pour d’autres en entrant dans l’avion, pour d’autres juste à la sortie). Un visa obtenu en deux minutes, pas de questions stupides sur ce qu’on venait de faire, un peu une sorte de rêve… Et Julian qui nous attendait avec une vieille jeep dont le moteur tourne même une fois que les clés sont plus là (parfois, quand il y a trop de secousses, elles tombent ben oui ça arrive, et la voiture continue de tourner…).
Seit gestern Abend sind wir hier in Sana'a, nach einer schönen Reise im Flugzeug, einem zwei-minütigem Sonnenuntergang; Frauen, die beim Abflug nur wenig, bei der Landung total verschleiert waren. Das Umziehen erfolgte für die einen beim Einstieg ins Flugzeug, für die anderen beim Austeigen. Ein Visum erhielt man in zwei Minuten ohne dumme Fragen, was man vorhabe..ein wenig wie einem Traum.
Und Julian, der uns mit einem alten Jeep erwartete, dessen Motor selbst dann noch weiter läuft, wenn die Schlüssel nicht mehr stecken (manchmal, bei zu starkem Rütteln, dann fallen die Schlüssel eben heraus; aber das Auto läuft weiter).
Wir wohnten bei ihm in der Altstadt. Er ist freiwilliger, internationaler Volontär des französischen Kulturzentrums und bewohnt ein herrliches altes Haus aus gebrannten oder getrockneten Lehmziegeln. Sie haben die 3 obersten Etagen gemietet. Nach oben hin wird es immer verschachtelter, kann weiter hinaufsteigen, selbst, wenn man denkt, man sei schon am Ende. Wir haben ein wirkliches Hochzeitszimmer, wie in all traditionellen Häusern mit Buntglas anstelle von Fenstern.
An diesem Morgen werden wir in aller Frühe vom Muzzin geweckt; ein langer melankolischer Gesang über Lautsprecher, nicht gedämpft ; aber trotzdem angenehm. Als wir aufstanden, war es schon das 2. Gebet; die Sonne war brennend, das Licht überwältigend; man hatte vergessen, wie das war !
La sieste de Stephan dans le salon sans qat...
Stephan bei der Nachmittagsruhe im Salon allerdings ohne Qat........
Traditionnellement, en bas vivent les animaux, puis il y les entrepôts pour le fourrage et la bouffe, puis les domestiques éventuellement pour les familles riches, et ensuite les appartements privés : le niveau inférieur pour les femmes, et les enfants, la cuisine, une salle pour que les femmes reçoivent leurs copines. A l’étage supérieur, les hommes. Au dernier étage, la plus belle pièce, le salon, qui sert de salle de réception ou de salle où on peut qâter entre hommes. A l’origine apparemment c’était pour éviter de prendre trop de place sur les terres cultivables, on construisait en hauteur.
Traditionel sind in den Untergeschossen die Tiere untergebracht, dann kommen darüber Räume für
Futter und Nahrungsmittel, ggf. ein Stockwerk für Angestellte bei reichen Familien, dann folgen die Privatgemächer: die unteren für Frauen und Kinder, die Küche, auch ein Raum, in dem die Frauen
ihre Gäste empfangen können. In der Etage darüber sind die Männer. Darüber ein Salon als Empfangsraum oder zum Qat-Kauen (für die Männer). Ursprünglich wurde vor allem in die Höhe gebaut um so
nicht zu viel fruchtbares Ackerland zu bedecken.
Ein Garten zwischen den Gassen
der Altstadt
Ce matin on a eu le temps de se promener un peu dans le souk de la vieille ville, de boire un délicieux jus de mangue, et d’avoir un peu chaud, on en rêvait ! Enfin, moi car Stephan suit les conseils de sa maman : le danger au Yemen, c’est la tourista, pas les terroristes. Bon à nous deux du coup on est prudents ;-).
Des femmes soit complètement voilées de noir, on voit souvent les yeux quand même, soit voilées mais avec une cotonnade rouge et
bleue, le sitara, qui est fabriquée spécialement pour les femmes yéménites en Inde. C’est un habit traditionnel de Sana’a.
Diesen Morgen haben wir Zeit um im Bazar der Altstadt spazieren zu gehen, einen leckeren
frischen Mango Saft zu trinken und warm zu haben - wovon wir im kalten Deutschland geträumt haben! Den Saft allerdings nur für mich - weil Stephan den Ratschlag seiner Mutter befolgt: "Die Gefahr
im Jemen, das ist nicht der Terrorismus, sondern 'Tourista' (Dünnsch...)" Also sind wir beide vorsichtig ;-).
Die Frauen sind völlig in Schwarz gehüllt, immerhin sind meistens die Augen zu sehen. Manche sind auch mit einem v.a. rot-blauen Baumwolltuch, der Sitara, umhüllt, das speziell für die
Jemenitischen Frauen in Indien hergestellt wird. Das Tuch ist eine Tradition aus Sana'a.
Sur le dernier cliché ...une petite fille...cheveux au vent...plus pour longtemps ...
A très bientôt j'espère ...
Arthur